Schutzgüter
"Wildnis und Biodiversität“
Aus den bisherigen umfangreichen Förderprojekten „Wildnis und Biodiversität”, wurden drei kleinere Projekte herausgearbeitet:
„WIBI VI – Umweltmonitoring” mit einer Laufzeit von Juli 2023 bis Dezember 2024, das die Betreuung der Umweltparameter, beispielsweise das Umweltmonitoring am Zöbelboden, mitfinanziert.
„WIBI VI – Artenmonitoring” mit einer Laufzeit von August 2023 bis Dezember 2024, mit den Themen Luchs, Auerwild, Steinadler, FFH-Schmetterlinge, Brandfläche, Totholzkäfer, Steinkrebs, FFH-Amphibien und im kleineren Ausmaß Öffentlichkeitsarbeit sowie Dateneingabe in die Nationalpark eigene Datenbank BioOffice.
„WIBI VI – Managementmonitoring“, mit gleicher Laufzeit wie „WIBI VI – Artenmonitoring“, finanziert vor allem die Bereiche Waldmanagement und die Auswertung der Naturrauminventur mit.
Seit 2022 sollte die Abwicklung von Förderprojekten über eine neue digitale Plattform (DFP) geschehen. Aus der Tatsache, dass allerdings bis Ende 2024 noch keine reibungslose Funktion der Plattform gegeben war, resultierte die Situation, dass Förderprojekte beantragt, aber bis zum Ende der Projektlaufzeit noch nicht genehmigt waren.
„KalkMon“ – Biodiversitätsfonds
In diesem Projekt wird das umfangreiche Artenmonitoring im Nationalpark Kalkalpen auf die Trittsteinflächen ausgeweitet und mit den Monitoringsystemen der Nachbarschutzgebiete – Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und Nationalpark Gesäuse – vernetzt.
Im Frühjahr 2024 startete die Arbeit im Förderprojekt KalkMon mit zwei Workshops zusammen mit dem Nationalpark Gesäuse und dem Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal. Es konnten vier Werkverträge zu Erhebungsprojekten (Wespen, Libellen/Heuschrecken, Pilzen und FFH- Moosen) abgeschlossen werden, die alle interessante Ergebnisse versprechen.
Des Weiteren gingen die Monitorings Luchs, Auerwild, Habichtskauz, Steinadler, FFH- Schmetterlinge, Totholzkäfer, Steinkrebs, Alpenschneehuhn und Amphibien aus dem WIBI VI – Artenmonitoring in dieses Förderprojekt über.