KalkMon - Biodiversitätsfonds
(2023 - 2025)
In diesem Projekt wird das umfangreiche Artenmonitoring im Nationalpark Kalkalpen auf die Trittsteinflächen ausgeweitet und mit den Monitoringsystemen der Nachbarschutzgebiete – Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und Nationalpark Gesäuse – vernetzt.
Im Frühjahr 2024 startete die Arbeit im Förderprojekt KalkMon mit zwei Workshops zusammen mit dem Nationalpark Gesäuse und dem Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal. Es konnten vier Werkverträge zu nachstehenden Erhebungsprojekten abgeschlossen werden, die alle interessante Ergebnisse versprechen. Des Weiteren gingen die Monitorings Luchs, Auerwild, Habichtskauz, Steinadler, FFH- Schmetterlinge, Totholzkäfer, Steinkrebs, Alpenschneehuhn und Amphibien aus dem WIBI VI – Artenmonitoring in dieses Förderprojekt über.
KalkMon wurde 2023 als Förderprojekt im Biodiversitätsfonds beantragt und November 2023 genehmigt. Das Konzept sah vor, dass unter der Leitung des Nationalpark Kalkalpen eine gemeinsame Monitoringarbeit zwischen 3 Bundesländern (Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich) in 3 Schutzgebieten (Wildnisgebiet Dürrenstein- Lassingtal, Nationalpark Gesäuse und Nationalpark Kalkalpen) entsteht, von deren Arbeit zukünftig alle drei Einrichtungen sowohl für sich allein als auch zusammen profitieren können.
So galt es die Basis für ein gemeinsames Monitoring auf drei bereits vertraglich gebundenen Trittsteinen zwischen den 3 Schutzgebieten einzurichten, Schutzgüter, die noch nicht in der Arbeit des Nationalpark Kalkalpen ausreichend berücksichtigt wurden, zu erheben und damit den Grundstein für ein zukünftiges Monitoring dieser zu legen sowie bereits in die Arbeit integrierte Schutzgüter im Monitoring zu erhalten.
Im Projektzeitraum 11. August 2023 bis 31. Oktober 2025 konnten die konzipierten vier Erhebungspakte Wespen, FFH-Moose, Libellen und Heuschrecken sowie Funga mit Werkvertragnehmerinnen und Werkvertragnehmer erfolgreich umgesetzt werden, ebenso lieferten die neun Monitoringprojekte wertvolle Ergebnisse.
Die vier Workshops zwischen den drei Schutzgebieten verliefen so effizient und erfolgreich, dass kurz vor Ende der Projektlaufzeit noch Kapazitäten frei wurden, die einen Änderungsantrag zur Folge hatten. In diesem wurde um eine Projektlaufzeitverlängerung um einen Monat, bis 30.November 2025 und eine inhaltliche Änderung auf eine zusätzliche Investition von Datenlogger ohne Änderung der Projektsumme gebeten. Hiermit hätte in einem Pilotprojekt der Grundstein für Mikroklimadaten auf ausgewählten Höhentranssekten gelegt werden können. Der Änderungsantrag auf die Investition der Datenlogger wurde auf Grund der späten Einreichung nicht positiv beschieden, allerdings wurde eine spätere Abgabe des Endberichts – bis 30. November 2025 - zugestanden.