Naturnachtgebiet
Eisenwurzen

Das Naturnachtgebiet Eisenwurzen im Herzen Österreichs ist ein besonderer Ort, an dem die Nacht noch wirklich dunkel sein darf.
Nächtlicher Sternenhimmel über dem Ennstal in Oberösterreich.
Nachthimmel ©Josef Friedhuber

Naturnachtgebiet Eisenwurzen

Ein großräumiges Schutzgebiet für natürliche Dunkelheit im
Dreiländereck Oberösterreich - Niederösterreich - Steiermark

Es gilt als größtes Naturnachtgebiet Österreichs und ist von Dark Sky International als "Dark Sky Reserve" zertifiziert. Das Gebiet umfasst die Großschutzgebiete Nationalpark Kalkalpen, Nationalpark Gesäuse, das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal sowie die Naturparke Steirische Eisenwurzen, Niederösterreichische Eisenwurzen und die Ötscher-Tormäuer.

Logo International Dark Sky Reserve
Drei Erwachsene stehen in der Dämmerung auf Berggipfel und blicken über die Bergwälder des Nationalpark Kalkalpen.
Nationalpark Ausblicke ©Stefan Leitner
Logo Naturnachtgebiet Eisenwurzen
  • Lage: Dreiländerecke Oberösterreich-Niederösterreich-Steiermark
  • Fläche: 2.396 km² Gesamgebiet, davon 975 km² Kernzone
  • Zonierung: Kernzone mit sehr strengen und Peripheriezone mit entsprechenden Lichtvorgaben. 20 aktive Gemeinden erstellten Lichtmanagementplan.
  • Ziel: Schutz des natürlichen Nachthimmels und Reduktion von Lichtverschmutzung
  • Status: größtes Naturnachtschutzgebiet Österreichs und drittgrößtes in Europa

 

Mehr Informationen:

Kartendarstellung von Naturnachtgebiet im Dreiländereck Steiermark, Ober- und Niederösterreich
©E.C.O.
Über dunklen Berggraten eröffnet sich der Nachthimmel mit der Milchstraße.
Milchstraße ©Josef Friedhuber

Warum ist die Naturnacht so schützenswert?

  • Biodiversität & Insektensterben: Milliarden Insekten verenden jährlich an künstlichen Lichtquellen – sie werden angelockt, erschöpfen oder verbrennen. Das trifft auch Tiere, die sich von ihnen ernähren – die gesamte Nahrungskette gerät aus dem Gleichgewicht. Kunstlicht zerstört Lebensräume im Verborgenen.
  • Pflanzen: Künstliches Licht stört den natürlichen Biorhythmus – Bäume werfen ihr Laub später ab oder verfärben sich nicht im Herbst - sie sind anfälliger für Frost und werden morsch. Gleichzeitig wird die nächtliche Bestäubung gestört, weil Insekten ausbleiben.
  • Tiere brauchen Dunkelheit: Nachtaktive Tiere wie Fledermäuse, Eulen oder Amphibien werden gestört oder vertrieben – mit langfristigen Folgen für ganze Ökosysteme.
  • Gesundheit schützen: Künstliches Licht hemmt die Produktion von Melatonin – das stört den Schlaf und den inneren Rhythmus des Menschen. Wir haben uns seit Beginn der Menschheit auf einen Tag-Nacht-Ryhtmus gewöhnt und unsere Körperfunktionen mit unseren Hormonen (Cortisol als Taghormon und Melantonin als Nachthormon) daran angepasst.
  • Sternenhimmel retten: Lichtverschmutzung lässt die Sterne verschwinden – ein Verlust an Kultur, Wissenschaft und Staunen.
  • Energie sparen & Klima schützen: Weniger Licht bedeutet weniger Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß – ein Beitrag zum Klimaschutz.

 

Zitat Stefan Wallner, Universität Wien

“Nur noch rund 1 % der Menschen in Europa leben unter einem natürlich dunklen Nachthimmel, frei von Lichtverschmutzung. Über Jahrtausende passten sich Lebewesen dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus an. Tier- und Pflanzenwelt sowie die menschliche Gesundheit benötigen die natürliche Dunkelheit. Lichtverschmutzung, ein junges, aber rapide zunehmendes Phänomen, gefährdet jedoch diese und zählt heute zu den unterschätztesten Umweltgefahren unseres Planeten“.

Meine Daten:

Anreise*

Angaben zum gewünschten Nationalpark Programm:

MM TEst

MMM

HIer gehts weiter

test 2 MM

etst 2 MM

 

You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly. Close